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Themenübersicht

  1. Jahresbilanz der unionsgeführten Bundesregierung
  2. BMFTR arbeitet erfolgreich
  3. MS Wissenschaft tourt durch Deutschland
  4. Richtfest der Modellfabrik Papier
  5. Austausch mit Mitgliedern des Essener Stadtkatholikenrates
  6. EU-Projekttag an der Helmut-Rahn-Realschule in Frohnhausen
  7. Besuch eines Integrationskurses in Altenessen
  8. Gastfamilien für deutsch-amerikansichen Schüleraustausch gesucht

Jahresbilanz der unionsgeführten Bundesregierung

Vor einem Jahr hat die unionsgeführte Bundesregierung ihre Arbeit in einer Zeit großer internationaler und wirtschaftlicher Herausforderungen aufgenommen. Geopolitische Konflikte, zunehmender Wettbewerb zwischen den Weltregionen und neue sicherheitspolitische Risiken setzen Deutschland und Europa unter Druck. Deutschland braucht wieder mehr wirtschaftliche Stärke, einen handlungsfähigen Staat und Mut zu großen Reformen.

Viele einzelne Schritte gehen schon jetzt in die richtige Richtung. 190 Gesetze in einem Jahr zeigen: Diese Koalition entscheidet und liefert. Beispielsweise in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt hat sie wichtige Weichen gestellt. 

Ziel ist es, Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen und so wirtschaftlich stark aufzustellen. Neben den Reformen von Gesundheits- und Sozialsystemen werden dafür auch Verfahren beschleunigt und die Infrastruktur modernisiert. Es macht einen Unterschied, wer regiert.

Wirtschaft stärken und Energiepreise senken
Mit niedrigeren Energiepreisen, besseren Investitionsbedingungen und steuerlichen Entlastungen (u. a. Senkung der Unternehmenssteuern) soll Deutschland wieder auf Wachstumskurs gebracht werden. Verbraucherinnen und Verbraucher werden bei Strom, Gas und Kraftstoffen entlastet. Gleichzeitig wurden Maßnahmen beschlossen, um Unternehmen zu stärken und Investitionen zu erleichtern.

Mehr Sicherheit nach innen und außen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der inneren und äußeren Sicherheit. Die Bundeswehr wird modernisiert und schneller ausgestattet. Mit dem neuen Wehrdienst soll zudem die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands langfristig gestärkt werden.
Auch beim Schutz vor häuslicher Gewalt wurden neue Maßnahmen beschlossen. Familiengerichte können künftig elektronische Fußfesseln anordnen, um besonders gefährdete Opfer besser zu schützen.

Migration ordnen und begrenzen
In der Migrationspolitik setzt die Bundesregierung auf einen klaren Kurs. Mit der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems sollen Verfahren besser gesteuert und die EU-Außengrenzen stärker geschützt werden. Die Zahl der Asyl-Erstanträge ist bereits deutlich zurückgegangen.

Fördern und Fordern
Im Bereich der sozialen Sicherungssysteme verfolgt die Bundesregierung wieder stärker das Prinzip „Fördern und Fordern“. Ziel bleibt, Menschen dauerhaft in Arbeit zu bringen und die sozialen Sicherungssysteme langfristig tragfähig zu halten. Dafür hat die Bundesregierung das Grundsicherungsgeld eingeführt.

Reformen konsequent fortsetzen
Die bisherigen Schritte sind erst der Anfang. Vor Deutschland liegen weiterhin große Herausforderungen. Die notwendigen Reformen im Gesundheits- und Pflegesystem, bei Steuern sowie bei der Rente müssen schnell folgen.

Trotz internationaler Unsicherheiten ist es nun entscheidend, konsequent weiterzuarbeiten, Wachstum zu ermöglichen und den Staat wieder leistungsfähig zu machen.

BMFTR arbeitet erfolgreich

Foto: BMFTR

Mit der Konstituierung der Regierung vor einem Jahr ist auch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) entstanden. Der neue Ressortzuschnitt war ein bewusstes Signal: Forschung, Technologie und Raumfahrt gehören zusammen. Seitdem wurden zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um Deutschlands Innovationskraft zu stärken und Forschung schneller in die Praxis zu bringen. Matthias Hauer MdB arbeitet als Parlamentarischer Staatssekretär gemeinsam mit Bundesministerin Dorothee Bär an diesen Zielen.

Das zentrale Vorhaben des ersten Jahres ist die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) der Bundesregierung. Innerhalb der ersten 100 Tage wurde sie auf den Weg gebracht und mit ihr die deutsche Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik strategisch neu ausgerichtet. Dabei ist die HTAD mehr als ein Strategiepapier, denn sie ist mit zahlreichen Flaggschiffmaßnahmen unterlegt. Das Ziel ist klar: Deutschland wird in den entscheidenden Zukunftstechnologien Weltspitze sein. Sechs Schlüsseltechnologien stehen dabei im Fokus: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung sowie Technologien für klimaneutrale Mobilität.

Dass die Stärkung der deutschen Innovationsfähigkeit konkrete Wirkung entfaltet, zeigt sich besonders eindrucksvoll in einem Bereich, in dem derzeit immer mehr Wertschöpfung entsteht: in der Raumfahrt. Mit den 5,4 Milliarden Euro, die Deutschland aus dem Bundeshaushalt bereitstellt, steigt der Beitrag um etwa 30 Prozent. Eine Rekordsumme, die unserem Land durch das „Geo-return-Prinzip“ wieder zugutekommt. Das große deutsche Engagement stärkt die europäische Raumfahrt entscheidend – sowohl finanziell als auch durch die von uns gezeichneten Programme. Damit macht die Bundesregierung klar: Deutschland gestaltet den Weltraum aktiv mit.

Wie wichtig die Raumfahrt für die nationale Sicherheit ist, hat die Bundesregierung im November mit der ersten Weltraumsicherheitsstrategie deutlich gemacht. Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Auswärtigen Amt wurde der strategische Rahmen für eine wehrhafte und resiliente Weltraumsicherheitsarchitektur geschaffen.

Souveränität entsteht aber nicht nur im All, sondern auch durch starke Wissenschaftsstandorte vor Ort – ganz konkret mit zwei neuen Leuchttürmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mit der Gründung des Center for the Transformation of Chemistry (CTC) und des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) setzt Deutschland international neue Maßstäbe. Am CTC werden grundlegende Ansätze der Chemie neu gedacht, um nachwachsende Rohstoffe und Recycling in der chemischen und pharmazeutischen Industrie zu etablieren. Das DZA wird riesige Datenströme von Großteleskopen verarbeiten, Voraussetzungen für neue astronomische Instrumente schaffen und ein einzigartiges Untergrundlabor errichten. Mit beiden Zentren zeigt sich, dass Spitzenforschung in ganz Deutschland gelingt und einen Beitrag zum Strukturwandel leistet.

Spitzenforschung braucht Spitzenköpfe. Bereits im letzten Sommer wurde daher das 1.000-Köpfe-Plus-Programm auf den Weg gebracht. Deutschland bietet so den „besten Köpfen“ aus der ganzen Welt eine Karriereperspektive in der Wissenschaft sowie einen sicheren Hafen der Forschungsfreiheit. Gerade in Zeiten, in denen die Freiheit der Wissenschaft anderswo unter Druck gerät, ist das ein starkes Signal. Das Programm trifft den Bedarf und kommt genau zur richtigen Zeit: Seit Juli 2025 wurden bereits 286 Bewilligungen an Forscherinnen und Forscher aus 45 Ländern ausgesprochen – insbesondere aus dem MINT-Bereich.

Ein entscheidendes Projekt ist die Stärkung des Transfers als wichtiger Beitrag des BMFTR zur Wertschöpfung und zu wirtschaftlichem Wachstum in unserem Land. Aus den vielen exzellenten Ergebnissen der Grundlagenforschung sollen häufiger marktfähige Produkte und damit Wertschöpfung entstehen. Mit der neuen F.A.S.T.-Transferinitiative unterstützt das BMFTR Innovationsakteure und -ideen in unterschiedlichen Reifegraden – von der Orientierung bis zur Marktvorbereitung – durch bürokratiearme und innovative Verfahren.

Forschung soll im Alltag ankommen. Nirgends wirkt das so unmittelbar wie in der Gesundheitsforschung, die bereits deutlich gestärkt wurde und weiter ausgebaut wird.

So stärkt die Bundesregierung die Forschung zu geschlechtsspezifischen Aspekten in der Medizin, u. a. mit Förderrichtlinien zur Reduzierung des Gender Data Gap und zu Wechseljahren. Auch beim Thema Endometriose gibt das BMFTR der Forschung einen neuen Schub. Die Forschungsgelder wurden von 3,5 auf 8,5 Mio. Euro erhöht, damit diese oft unterschätzte Erkrankung, die bis zu 15 Prozent der Frauen betrifft, besser verstanden und bekämpft werden kann.

Welchen Unterschied eine starke Gesundheitsforschung im Leben der Menschen macht, zeigt auch der offizielle Start der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen Ende Januar dieses Jahres. Viele Menschen in Deutschland können infolge von Long COVID oder ME/CFS nicht mehr am Alltag teilnehmen. Wirksame Behandlungen fehlen bislang. Mit der Dekade verfolgt das BMFTR von Beginn an ein paralleles Vorgehen: Krankheitsmechanismen verstehen und klinische Studien stärken. Insgesamt stellt das BMFTR 500 Mio. Euro in den kommenden zehn Jahren bereit. Das ist ein großer Sprung für die Forschung und eine echte Chance für die Betroffenen.

Das erste Jahr BMFTR war ein Jahr des Aufbruchs. Es wurden strategische Weichenstellungen vorgenommen und bereits zahlreiche Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt sowie weitere eingeleitet.

MS Wissenschaft tourt durch Deutschland

Foto: BMFTR / Czybik & Schmid Media / Ulf Büschleb

Matthias Hauer MdB hat in Berlin den Parlamentarischen Empfang zur neuen Tour der MS Wissenschaft eröffnet. Das Ausstellungsschiff ist Teil des Wissenschaftsjahres 2026 zum Thema „Medizin der Zukunft“ und bringt aktuelle Forschung in viele Städte Deutschlands sowie nach Österreich und Polen.

An 29 interaktiven Exponaten können Besucherinnen und Besucher selbst erleben, wie die Medizin von morgen aussehen könnte. Die Ausstellung zeigt unter anderem, wie Künstliche Intelligenz bei Diagnosen helfen kann, wie neue Krebstherapien gesunde Zellen besser schützen und warum geschlechtersensible Medizin wichtig ist. Außerdem können künstliche Organe getestet, der eigene Herzschlag per Kamera gemessen oder virtuelle Einblicke in den OP der Zukunft gewonnen werden.

Die MS Wissenschaft tourt von Mai bis September 2026 durch insgesamt 36 Städte. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Tour gibt es hier.

Richtfest der Modellfabrik Papier

Foto: WIN.DN / JD-Photoart

Der Rohbau steht, Ende des Jahres soll das Gebäude fertig sein: Die Modellfabrik Papier in Düren nimmt Gestalt an. Ein beeindruckendes gemeinsames Projekt von Bund und Land NRW – und ein starkes Zeichen für das Rheinische Revier. Gemeinsam mit Ministerpräsident Hendrik Wüst wurde nun das Richtfest gefeiert.

Auf rund 5.400 Quadratmetern werden künftig Forschung, Technik und Praxis zusammenkommen, um Papier klimaneutraler herzustellen. Konkret geht es darum, weniger Wasser und Energie zu verbrauchen und den CO₂-Ausstoß deutlich zu senken. Wenn das gelingt, ist das gut für Industrie, Arbeitsplätze und Klima.

Solche Projekte zeigen, wie Strukturwandel funktionieren kann: mit Ideen, Mut, Förderung, Handwerk, Wissenschaft und Unternehmen, die gemeinsam anpacken.

In seinem Grußwort hat Matthias Hauer MdB die Bedeutung der Modellfabrik Papier als Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel im Rheinischen Revier betont. Das BMFTR fördert mit rund 10,5 Millionen Euro den Forschungscluster Modellfabrik Papier – das zentrale Forschungsprojekt der Gesamtmaßnahme.

Das Ziel ist ambitioniert: Die Energieintensität in der Papierherstellung soll um 80 Prozent reduziert werden – mit völlig neuen Technologieträgern, Prozessen und Produktionsprinzipien als Grundlage für eine klimaneutrale und energieeffiziente Papierproduktion.

Austausch mit Mitgliedern des Essener Stadtkatholikenrates

Für einen Austausch mit Mitgliedern des Essener Stadtkatholikenrates und mit Stadtdechant Jürgen Schmidt hat Matthias Hauer MdB kürzlich gemeinsam mit Fabian Schrumpf MdL die Gastkirche St. Barbara in Kray besucht.

Ein guter Ort für ein gutes Gespräch – denn Kirche ist in vielen Stadtteilen nicht nur ein Gebäude, sondern auch Anlaufstelle, Treffpunkt und Teil des sozialen Miteinanders.

Es standen Themen im Vordergrund, die viele Essenerinnen und Essener beschäftigen: gesellschaftlicher Zusammenhalt, Migration und Integration, Teilhabe sowie die Unterstützung von Menschen, die in ganz unterschiedlichen Lebenslagen Hilfe brauchen. Auch der Pfarreientwicklungsprozess war Thema – und damit die Frage, wie Kirche vor Ort präsent, ansprechbar und nah bei den Menschen sein kann.

EU-Projekttag an der Helmut-Rahn-Realschule in Frohnhausen

Beim EU-Projekttag an der Helmut-Rahn-Realschule in Frohnhausen kam Matthias Hauer MdB mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. In einem offenen Austausch stellten die Jugendlichen Fragen zur Europäischen Union und zu aktuellen politischen Herausforderungen. Der EU-Projekttag, der seit 2007 jährlich stattfindet, bringt Politik direkt in die Schulen und soll junge Menschen für Europa sensibilisieren.  

Besuch eines Integrationskurses in Altenessen

Um einen direkten Einblick in die praktische Integrationsarbeit zu erhalten, besuchte Matthias Hauer MdB einen Integrationskurs der Diakonie in Altenessen.  

Matthias Hauer berichtete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses von seiner Arbeit im Bundestag und beantwortete deren Fragen.

Der Integrationskurs unterstützt dabei, Deutsch zu lernen und sich im Alltag in Deutschland besser zurechtzufinden. Neben Sprachkenntnissen werden auch Inhalte zu Geschichte, Gesellschaft und dem Zusammenleben in Deutschland vermittelt.

Gastfamilien für deutsch-amerikanischen Schüleraustausch gesucht

Foto: Experiment / privat

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm – ein Vollstipendium für den deutsch-amerikanischen Schüleraustausch – wird seit 1983 einmal im Jahr vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress angeboten. Als Junior-Botschafter können Jugendliche aus den USA und Deutschland für ein Schuljahr das jeweils andere Land kennenlernen und somit die Freundschaft der beiden Länder stärken. Mitglieder des Bundestages übernehmen jeweils eine Patenschaft für die Teilnehmenden des Austauschs.

Die Schülerinnen und Schüler wohnen während ihres Austauschjahres bei Gastfamilien und besuchen eine örtliche Schule. Matthias Hauer MdB möchte die Familien in Essen dazu ermutigen, eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten aus den USA bei sich aufzunehmen.

Gastfamilie können fast alle werden. Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf ein „Familienmitglied auf Zeit“ einzulassen. Die US-amerikanischen Schülerinnen und Schüler reisen Anfang September 2026 an und bleiben für 10 Monate in Deutschland.

Interessierte können sich an die Geschäftsstelle von Experiment in Bonn wenden, per Telefon 0228 95722-41 oder per E-Mail: gastfreundlich@experiment-ev.de. Nähere Informationen finden Sie hier.

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Matthias Hauer MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin