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Themenübersicht

  1. Rentenkommission legt Bericht vor

  2. Bundestagsdebatte zur Zukunft der Organspende

  3. Tag der offenen Tür im BMFTR

  4. Rede beim Wirtschaftsrat

  5. Gespräch mit Dennis Radtke MdEP

  6. Spatenstich zum GOVSATCOM-Hub in Köln

  7. Austausch mit der Leibniz-Gemeinschaft

  8. Digitalisierung im Gesundheitswesen aus Essen

  9. MINTmachtag in Frohnhausen

  10. EU-Projekttag am Maria-Wächtler-Gymnasium

  11. Bundestagsmobil macht Halt in Essen

Rentenkommission legt Bericht vor

Der demografische Wandel setzt die gesetzliche Rente zunehmend unter Druck. Immer weniger Beitragszahler finanzieren die Alterssicherung einer wachsenden Zahl von Rentnerinnen und Rentnern. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer steigt kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund hat die Alterssicherungskommission einstimmig ein Gesamtpaket vorgeschlagen, das für die Koalition nun die Grundlage für eine große Rentenreform bildet.

Im Zentrum steht eine neue Kapitalrente nach schwedischem Vorbild. Innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung soll dafür eine kapitalgedeckte Komponente mit individuellen, eigentumsgeschützten Konten entstehen.

Beim Renteneintritt sind zudem zielgenaue Anpassungen vorgesehen, die das Gesamtsystem stabilisieren sollen. Nach 2031 soll das Renteneintrittsalter moderat an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Wer aus gesundheitlichen Gründen rentennah nicht mehr im gewohnten Beruf arbeiten kann, soll dagegen früher und teils abschlagsfrei in Rente gehen können.

Auch bei der jährlichen Rentenanpassung soll mehr Generationengerechtigkeit einkehren: Der Nachhaltigkeitsfaktor wird wieder eingeführt und erhöht, um die Lasten fairer zwischen Beitragszahlern und Rentnern zu verteilen.
Daneben empfiehlt die Kommission, weitere Gruppen wie Selbstständige, Minijobber und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Auch die betriebliche und private Altersvorsorge sollen gestärkt werden.

Das Ziel bleibt klar: Die Altersvorsorge der Menschen in Deutschland soll verlässlicher und gerechter werden.

Bundestagsdebatte zur Zukunft der Organspende

Mit teils bewegenden Wortbeiträgen debattierte der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend über die Zukunft der Organspende in Deutschland. Im Zentrum stand eine Frage, die seit Jahren immer wieder gestellt wird: Soll künftig jeder Erwachsene automatisch als möglicher Organspender gelten, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht? Bislang gilt die Entscheidungslösung, nach der eine aktive Zustimmung etwa per Organspendeausweis nötig ist.

Rund 8.000 Menschen warten derzeit auf ein Spenderorgan, oft über Jahre, manche vergeblich. Die Zahl der tatsächlichen Organspenden bleibt weit hinter dem Bedarf zurück, obwohl Umfragen eine hohe grundsätzliche Spendebereitschaft zeigen. Jetzt sollen konkrete Anträge folgen, über die das Parlament in den kommenden Monaten entscheidet.

Matthias Hauer MdB unterstützt den Gesetzentwurf für eine doppelte Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz.

Tag der offenen Tür im BMFTR

Foto: BMFTR/Czybik Schmid Media/Zöhre Kurc

Unter dem Motto „Challenge accepted! Forschung hat die Antwort!" öffnete das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zwei Tage lang seine Türen. Über 7.500 Besucherinnen und Besucher kamen ins Haus und informierten sich an den zahlreichen Aktionsständen.

Auch Matthias Hauer MdB war an beiden Tagen vor Ort, empfing Besucherinnen und Besucher und kam mit den Gästen ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen die Hightech Agenda Deutschland und das Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft". Ein besonderer Magnet war die interaktive Ausstellung „Health XP" direkt neben dem BMFTR, die spielerisch zeigte, wie moderne Medizin funktioniert. Auf der Bühne diskutierte Ministerin Bär mit prominenten Gästen wie den Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer.

Rede beim Wirtschaftsrat

Foto: Jens Schicke

Unter dem Titel „Wir bauen die Cybernation – Von der Vision zur Wirkung“ hatte der Wirtschaftsrat eingeladen. In seiner Rede legte Matthias Hauer MdB dar, welchen Anteil die Hightech Agenda Deutschland und die Transferagenda dabei haben – und wie wir Ideen in Deutschland besser in die Anwendung bringen können. Das sorgt für mehr Wertschöpfung in unserem Land und stärkt auch Resilienz und Souveränität.

In der Fragerunde habe betonte Matthias Hauer, dass sich Deutschland bei der Cybersicherheit ambitionierte Ziele setzen und sie langfristig als strategische Schlüsseltechnologie begreifen muss. Gerade bei der Post-Quantum-Kryptografie kann unser Land punkten – mit wertebasierter Technologieentwicklung, Datenschutz, Sicherheit, Transparenz und rechtsstaatlicher Verlässlichkeit.

Gespräch mit Dennis Radtke MdEP

Gemeinsam mit MdB-Kollegen aus dem Ruhrgebiet traf sich Matthias Hauer MdB mit dem Europaabgeordneten und CDA-Bundesvorsitzenden Dennis Radtke im Deutschen Bundestag zum Austausch. Matthias Hauer hatte zu dem Gespräch eingeladen, bei dem die Instrumente zur Förderung strukturschwacher Regionen sowie weitere Themen des Ruhrgebiets im Mittelpunkt standen.

Spatenstich zum GOVSATCOM-Hub in Köln

Mit dem Spatenstich zum GOVSATCOM-Hub ist Deutschland einen wichtigen Schritt für mehr Resilienz und Souveränität gegangen. Falls die üblichen Kommunikationswege in einer Krise ausfallen, sollen Behörden, Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen künftig auf sichere Satellitenkommunikation zurückgreifen können.

Der GOVSATCOM-Hub ist ein zentraler Netzwerkknoten und essenziell für die Sicherheit Deutschlands und Europas: Hier erfolgt das Pooling & Sharing sicherer Satellitenkommunikationsdienste für besonders wichtige und sensible Einsätze – etwa bei Krisen, im Katastrophenschutz oder für den Schutz kritischer Infrastrukturen.

Der Hub entsteht auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. Es verfügt über eine starke Forschungslandschaft, hochmoderne Infrastruktur und ein breites Netzwerk von Raumfahrtpartnern.

Austausch mit der Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Mitgliedsinstitute, die sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen widmen. Mit Christoph M. Schmidt als neuem Präsidenten und mit Albert Sickmann als einem der fünf Vizepräsidenten stellt sie sich ab Juli personell neu auf. Mit beiden traf sich Matthias Hauer MdB zum Austausch.

Christoph M. Schmidt ist derzeit Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, Albert Sickmann Vorstandsvorsitzender des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften - ISAS in Dortmund. Gemeinsam sprachen sie über die wertvolle Arbeit der Institute, die Hightech Agenda Deutschland, den Transfer sowie über weitere wissenschaftliche und wirtschaftliche Themen.

Digitalisierung im Gesundheitswesen aus Essen

Digitalisierung im Gesundheitswesen war das Thema beim Besuch von Matthias Hauer MdB bei BITMARCK in Essen. Mit Vorstandschef Andreas Strausfeld sowie weiteren BITMARCK-Experten sprach er über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung.

BITMARCK gehört zu den großen Essener Arbeitgebern und betreut als IT-Dienstleister bundesweit mehr als 80 Krankenkassen. Im Gespräch ging es um das Gesetz für Daten und Innovation im Gesundheitswesen, das Forschungsdatengesetz, die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte sowie um die Pflegereform und das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.

MINTmachtag in Frohnhausen

Zum MINTmachtag war Matthias Hauer MdB in der ASB-Kita Phantasia. Die Kita in Frohnhausen wurde bereits mehrfach als „Haus, in dem Kinder forschen“ ausgezeichnet – und der Essener Abgeordnete durfte diesmal gemeinsam mit den Kindern forschen.

Die MINTmachtage 2026 werden im Rahmen des Wissenschaftsjahres durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Mit Kitaleiterin Tina Heße und Thomas Laqua, Geschäftsführer von Wonderlabz, sprach er darüber, wie Kinder spielerisch an Naturwissenschaften, Technik, Mathematik, Informatik und Nachhaltigkeit herangeführt werden können, aber auch über die aktuellen Herausforderungen im Kita-Alltag.

EU-Projekttag am Maria-Wächtler-Gymnasium

Beim Projekttag „Townhall in School" am Maria-Wächtler-Gymnasium in Rüttenscheid hat Matthias Hauer MdB mit Schülerinnen und Schülern darüber gesprochen, welche Rolle Europa vor Ort in Essen spielt.

Organisiert von EUROSOC#DIGITAL hatten sich die Jugendlichen zuvor in Kleingruppen mit europäischer Regionalpolitik beschäftigt und eigene Ideen zu Herausforderungen in Essen und im Ruhrgebiet entwickelt. Zwischen Strukturwandel und Digitalisierung, nachhaltiger Stadtentwicklung und Klimaanpassung erarbeiteten sie Vorschläge für ihre Region.

Matthias Hauer hörte sich die Ergebnisse an und ordnete sie – u. a. gemeinsam mit Ratsherrn Luca Ducree – aus politischer Sicht ein: Was lässt sich umsetzen, an wen können sich junge Menschen mit ihren Anliegen wenden und welche Impulse nimmt er für seine Arbeit im Bundestag mit.

Bundestagsmobil macht Halt in Essen

Foto: DBT/Thomas Imo/photothek

Bis zum 30. Juni 2026 macht das Infomobil des Deutschen Bundestages Halt im Essener Stadtgebiet. Den Anfang macht der Standort Willy-Brandt-Platz, ab Sonntag wechselt der Truck zum Rüttenscheider Platz. Der 17 Meter lange Promotion-Truck tourt jährlich durch rund 60 Städte in Deutschland und informiert anschaulich über die Arbeit des Parlaments.

Am 29. Juni 2026 wird Matthias Hauer MdB von 10:30 bis 11:30 Uhr persönlich am Infomobil auf dem Marktplatz in Rüttenscheid vor Ort sein, um – gemeinsam mit Bürgermeisterin Julia Jacob, Ratsherrn Jan Lemke und Bezirksbürgermeister Siegfried Grabenkamp – mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Wenn Sie diese E-Mail (an: matthias.hauer@bundestag.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Matthias Hauer MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin