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Themenübersicht

  1. Regierungserklärung des Bundeskanzlers
  2. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
  3. Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
  4. Bundestag würdigt Konrad Adenauer
  5. „Reden wir drüber“ in Rellinghausen/Stadtwald
  6. „Pizza and Politics“ im Essener Uniklinikum
  7. Besuch der Safe-Space-Apotheke
  8. Bürgertaler für Norbert Kleine-Möllhoff
  9. Praktikum im Bundestag
  10. Neujahrsempfang des Essener Sports

Regierungserklärung des Bundeskanzlers

Foto: Bundesregierung/Xander Heinl

In einer Phase globaler Instabilität beweist die Bundesregierung eine klare strategische Linie, die auf Verlässlichkeit und Weitblick setzt. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Regierungserklärung verdeutlichte, steht die feste Verankerung im transatlantischen Bündnis außer Frage: Die USA bleiben der unverzichtbare Garant für die Sicherheit Europas und die Befriedung der Ukraine. Doch wahre Partnerschaft erfordert auch eigene Stärke. Deshalb forciert Deutschland eine neue europäische Souveränität, die durch massive Investitionen in Verteidigung und eine Revitalisierung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit untermauert werden wird.

Ein zentraler Baustein dieser Unabhängigkeit ist eine mutige Handelspolitik. Während der Durchbruch beim Abkommen mit Indien ein wegweisendes Signal für Deutschlands Wohlstand ist, kritisierte der Bundeskanzler die ideologisch motivierten Blockaden beim Mercosur-Vertrag scharf. Die Überweisung an den EuGH ist ein sicherheitspolitischer Bremsklotz, den sich Deutschland und Europa gegenwärtig nicht leisten kann. Die Bundesregierung drängt deshalb auf eine sofortige vorläufige Anwendung des Abkommens, um Europa als handlungsfähigen Akteur auf der Weltbühne zu positionieren.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Foto: Florian Gaertner/photothek

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 gedachte der Deutsche Bundestag in der vergangenen Sitzungswoche den entsetzlichen Verbrechen des NS-Regimes.

Bei der Gedenkstunde sprach die Auschwitz-Überlebende Tova Friedman, die auf ihrem TikTok-Kanal „TovaTok“ die Erinnerung an die Verbrechen wach hält. Friedman schilderte, wie sie mit nur fünf Jahren deportiert wurde und lernen musste: „Renn nicht! Sieh niemandem in die Augen! Versuch, unsichtbar zu sein!“ Sie überlebte die Gaskammern und den Todesmarsch, indem sie sich unter Leichen versteckte. „Ich gehöre zu der immer kleiner werdenden Zahl der Überlebenden“, sagte sie unter Tränen.

Doch Friedman warnte auch eindringlich vor neuem Antisemitismus. Sie berichtete, wie ihr Enkel seinen Davidstern auf dem Campus verstecken muss und ihre Enkelin aus dem Wohnheim ausziehen musste, weil sie angefeindet wurde. „Der Antisemitismus ist nicht verschwunden, er hat sich angepasst.“

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner mahnte: „Keine Lehre ist für immer gelernt.“ Jeder, der den deutschen Pass besitzt, hat die Würde des Menschen zu respektieren – „das ist kein Vorschlag zur Güte, das ist ein kategorischer Imperativ.“ An Migranten gerichtet sagte sie: „Wenn es dein Land sein soll, dann ist es auch deine Geschichte.“

Friedman lobte Deutschlands Erinnerungskultur, richtete aber auch einen Appell an die Abgeordneten: „Jetzt ist Ihre Chance, Ihr Land zurückzugewinnen.” Es ist ein Land, das gegen Antisemiten verteidigt werden muss. Bildung und Zivilcourage seien eine Verpflichtung. Der Bundestag dankte ihr mit stehenden Ovationen.

Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft

Mit der Eröffnung des „Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft“ richtet die Bundesregierung den Fokus auf die medizinische Versorgung von morgen. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Ansätze wie personalisierte Therapien, der Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Früherkennung sowie die Unterstützung des medizinischen Personals durch modernste Robotik. Ein zentrales Ziel sei zudem eine starke Prävention, um Krankheiten bereits im Vorfeld zu verhindern.

In seiner Rede unterstrich Matthias Hauer, dass dieser Fortschritt nur im engen Dialog mit Patienten und Angehörigen gelingen kann. Zudem müsse eine moderne Forschung geschlechtersensibel agieren und die Menschen aktiv einbeziehen. Das Wissenschaftsjahr bietet hierfür zahlreiche Formate zum Mitmachen und Diskutieren an. Interessierte finden weiterführende Informationen auf den Social-Media-Kanälen des Wissenschaftsjahres.

Bundestag würdigt Konrad Adenauer

Der ehemalige Bundeskanzler und CDU-Mitgründer, Konrad Adenauer, wäre am 5. Januar dieses Jahres 150 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass fand im Bundestag eine Vereinbarte Debatte in Gedenken an seine Person statt. Die 30-minütige Debatte trug den Titel „Vom Parlamentarischen Rat zum Bundestag als Fundament unserer Demokratie – Zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer“.

Adenauer zeigte öffentlich seine Unzufriedenheit mit der NSDAP und wurde von seinem Bürgermeister-Posten deshalb 1933 entlassen. Nach dem Krieg kehrte er in die Politik zurück und war 1946 entscheidenden Gründerväter der CDU. Als Bundeskanzler von 1949 bis 1963 setzte er sich besonders für europäische Integration und die deutsche Souveränität ein.

Seine Überzeugungen sind bis heute aktuell: „Auch in der Demokratie macht man Fehler. Auch ich habe Fehler gemacht. Aber ohne Demokratie gibt es keine Existenz für die Menschheit.“

Das Foto zeigt Matthias Hauer MdB beim Besuch der Ausstellung „Konrad Adenauer. Der erste Bundeskanzler“ im Konrad-Adenauer-Forum mit dessen Leiterin Frau Dr. Franz.

„Reden wir drüber“ in Rellinghausen/Stadtwald 

Foto: Jörg Brücker

Am 6. Februar lädt Matthias Hauer MdB gemeinsam mit der CDU Rellinghausen/Stadtwald unter dem Motto „Reden wir drüber“ zur Bürgersprechstunde ein.

In der Zeit von 11 Uhr bis 13 Uhr können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger vor dem Edeka-Markt auf der Frankenstr. 203 persönlich mit ihrem Bundestagsabgeordneten austauschen, Anliegen vorbringen oder aktuelle politische Entwicklungen besprechen. Als Ansprechpartner zu kommunalen Themen werden zudem neben Ratsherr Sven-Martin Köhler auch weitere Mitglieder der örtlichen CDU vor Ort sein.

„Pizza and Politics“ im Essener Uniklinikum 

Auf Einladung der Studienstiftung des deutschen Volkes nahm Matthias Hauer MdB am Format „Pizza and Politics“ im Essener Uniklinikum teil. Im Mittelpunkt des Abends stand der direkte Austausch mit Stipendiatinnen, Stipendiaten und Alumni.

Die Diskussionen drehten sich vor allem um die Stärkung des Forschungsstandortes und die Umsetzung der bundesweiten Hightech-Agenda. Matthias Hauer erörterte mit den Nachwuchswissenschaftlern zudem die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für die Forschung und den notwendigen Abbau von Bürokratie im Wissenschaftsbetrieb.

Der Abgeordnete nutzte die Gelegenheit, um sich bei der Regionalgruppe der Studienstiftung für die Organisation und die spannenden Impulse aus der akademischen Praxis zu bedanken und freute sich, dass auch der Präsident der Studienstiftung, Prof. Michael Hoch, der Einladung gefolgt war.

Besuch der Safe-Space-Apotheke

Matthias Hauer MdB besuchte die Apotheker Janet und Dr. Jan Olgemöller, um sich über das Projekt „Safe-Space-Apotheke“ zu informieren. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein OurGenerationZ bieten die Schwanenbusch- und die Wasserturmapotheke eine niederschwellige Anlaufstelle für junge Menschen mit psychischen Belastungen oder akuten Problemen.

Im Austausch mit den Apothekern und Markus Laurenz von OurGenerationZ stand die diskrete Hilfe im Vordergrund, die oft über soziale Medien oder persönliche Gespräche unter Schweigepflicht beginnt. Neben der Präventionsarbeit und dem Projektkonzept thematisierte Matthias Hauer auch das weitere Engagement der Jugendlichen.

Bürgertaler für Norbert Kleine-Möllhoff 

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Essener CDU im Stadtbezirk II war der ehemalige Ministerpräsident Armin Laschet als Festredner zu Gast. In seinem Vortrag am Uhlenkrug schlug Laschet den Bogen von aktuellen innen- und außenpolitischen Herausforderungen bis hin zu einem eindringlichen Appell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Im Anschluss an die Rede folgte ein besonderer Programmpunkt: Die Ehrung von Norbert Kleine-Möllhoff, dem für sein herausragendes Engagement der Bürgertaler der örtlichen CDU verliehen wurde. Matthias Hauer gratuliert dem Preisträger herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und würdigt dessen Einsatz für die Gemeinschaft vor Ort.

Praktikum im Bundestag 

Durch sein Schülerpraktikum im Berliner Büro von Matthias Hauer MdB erhält Konrad derzeit umfassende Einblicke in die parlamentarische Tätigkeit des Deutschen Bundestages. Das Programm deckt eine Vielzahl fachlicher Bereiche ab, wobei ihn die Arbeit in der Unions-Arbeitsgruppe sowie im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung besonders fasziniert hat.

Ereignisse, die Konrad besonders in Erinnerung geblieben sind, waren die Pressestatements vor den Fraktionssitzungen. Diese Erfahrungen haben sein Verständnis für politische Entscheidungsprozesse nachhaltig vertieft. Mit großer Spannung erwartet der Schüler der Goetheschule in Essen nun die kommende sitzungsfreie Woche, um sich auch mit den Arbeitsabläufen im Wahlkreis vertraut zu machen. Bereits jetzt wird ihm durch dieses Praktikum deutlich, wie grundlegend und wertvoll politisches Engagement für die Gesellschaft ist.

Neujahrsempfang des Essener Sports

Matthias Hauer MdB nahm auch in diesem Jahr am Neujahrsempfang des Essener Sportbundes und der Sport- und Bäderbetriebe teil. Für den Abgeordneten leistet der organisierte Sport in Essen täglich einen unverzichtbaren Beitrag für Zusammenhalt, Integration und Fairness.

Sein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlich Engagierten, die in den Vereinen Verantwortung übernehmen. Damit diese Arbeit erfolgreich fortgesetzt werden kann, setzt sich Matthias Hauer für verlässliche politische Rahmenbedingungen ein und unterstützt die sportlichen Belange der Stadt weiterhin aktiv auf politischer Ebene.

Wenn Sie diese E-Mail (an: matthias.hauer@bundestag.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Matthias Hauer MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin